Traden mit System = Traden ohne Emotionen!!
Mein Ziel war es, ein Handelssystem zu entwickeln, um den Kursverlauf vom DAX vorherzusagen. Wichtig ich gebe meine Signale jedem, der Interesse daran hat. Ich mache es freiwillig ohne einen Nutzen davon zu haben, weil es mir Spaß macht Indikatoren auszutüfteln und es meine Leidenschaft ist.
Der Vorteil eines Handelssystems gegenüber jeder anderen Analyse ist, dass man nicht von der eigenen Meinung beeinflusst wird, 
denn ein Handelssystem liefert objektive Signale. Zum Beispiel zeigt die Chartanalyse lediglich den Kursverlauf der 
Vergangenheit an, aber nicht der Zukunft, die Zukunft muss man sich dann selber interpretieren. Auch Unterstützungslinien bieten keine sichere Vorhersage, ob der Kurs da dreht oder nicht.

Das Handelssystem besteht aus 25 Indikatoren die jeden Tag ein Kauf- bzw. Verkaufssignal liefern. Nur wenn alle ein Kauf- bzw. Verkaufssignal liefern, zeigt das Handelssystem ein entsprechendes Signal an. Dies hat den Vorteil, dass einzelne Fehlsignale ausgeglichen werden. Denn jeder Indikator hat Fehlsignale und die Fehlsignale der einzelnen Indikatoren, werden durch die Anderen ausgeglichen.

Das Handelssystem liefert jeden Tag nur ein Signal und wird per Mail versendet. Anzeichen für eine Trendwende gibt es, wenn einige Indikatoren bereits drehen. Dann wird dies jedem mitgeteilt und geraten die Gewinne mitzunehmen. Wann ich zu Gewinnmitnahmen rate, hängt von vielen Faktoren ab und weniger von der Anzahl der Indikatoren die bereits gedreht haben. Jeder einzelne Indikator hat seine Berechtigung und hat in der Vergangenheit bei bestimmten Situationen sehr gut reagiert, darum habe ich ihn aufgenommen. Einige Indikatoren habe ich auch selbst entwickelt. Man muss jeden Indikator interpretieren können warum er jetzt gedreht hat und wie das zu bewerten ist. Außerdem werden die Indikatoren mit mehreren Indizes gefüttert, also nicht nur mit dem DAX.

Funktionsweise:

Eine kleine Beschreibung über die Funktionsweise des Handelssystems möchte ich hier aufzeigen. 
Nutzt man zum Beispiel einen Indikator wie die Stochastik, hat man das Problem, dass sehr viele Fehlsignale generiert werden, die viele Verluste erzeugen. Eine Möglichkeit ist, die Signale zu glätten und somit eindeutige Signale zu erhalten. Dies ist zum Beispiel mit der digitalen Stochastik möglich. Handelt der Markt in der oberen Hälfte seiner High-Low Range, dann bekommt die digitale Stochastik den Wert 1 zugewiesen. Liegt die originale Stochastik unter 50 dann wird der Wert -1 zugewiesen. Dies führt zu einer Abfolge von 1 / -1 Werten – dem digitalen Kern des neuen Indikators der weniger Fehlsignale liefert. Da es aber keinen Indikator gibt, der nie ein Fehlsignal liefert, werden 25 Indikatoren verwendet und nur wenn alle das gleiche Signal liefern, liefert das Handelssignal ein Kauf- bzw. Verkaufssignal.